Wozu dient die Hundekrankengymnastik?

Genau wie bei uns Menschen baut der Hundekörper nach einer gewissen Zeit der Ruhephase, hervorgerufen durch Unfälle, Verletzungen oder ähnlichem, an Muskulatur ab. Die Folgen, wie auch die vorausgegangen Ursachen, zum Beispiel durch Erkrankungen des Bewegungsapparates, sind Fehlbelastungen und daraus  resultierende Verspannungen und Schmerzen. Nach oder vor einer Operation  ist es zum Beispiel wichtig, dass der Hund Muskulatur aufbaut, damit es gar nicht erst wieder zu einer Fehlbelastung kommt. Hier greift die Hundephysiotherapie ein.

Sie wird vor und nach Operationen, nach Unfällen und Verletzungen, bei degenerativen Skelett- und Gelenkserkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie oder Arthrose sowie bei neurologischen Erkrankungen wie Bandscheibenvorfällen eingesetzt.

Sie sehen, die Physiotherapie hat eine Vielfalt an Anwendungsmöglichkeiten und kann vielleicht auch zum Wohlbefinden Ihres Hundes beitragen. Das Hauptziel der Hundephysiotherapie ist immer eine Schmerzlinderung und somit eine Steigerung der Lebensqualität Ihres Hundes.

Natürlich kann die Hundephysiotherapie genau wie beim Menschen als Wellnesanwendung eingesetzt werden, bei der sich Ihr Hund entspannen kann und eventuelle Verspannungen gelöst werden können.

Doch bitte beachten Sie: Die Hundephysiotherapie kann eine tierärztliche Behandlung nur positiv unterstützen, jedoch keinesfalls ersetzen!